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Das Museum befindet sich in den Räumen der ehemaligen Brauerei Michaelsberg, letzte bürgerliche Braumeister bis 1969: Georg und Michael Peßler, Bamberg. 1015 Gründung der Benediktinerabtei Michaelsberg. Eine Gründungsurkunde des Klosters St. Michael gibt es zwar nicht, ein zeitgenössischer Bericht deutet aber auf das Jahr 1015 hin. Gegründet wurde das Kloster vom Bamberger Bischof Eberhard I., für die er Stiftungen verwendete, die das Bistum von Kaiser Heinrich II. erhalten hatte. 1122 wird den Benediktinermönchen auf dem Michaelsberg von Bischof Otto I. (1102 bis 1139) das Braurecht verliehen. Die Mönche bauten selbst Gerste und Hopfen an, brauten das Bier aber nur für ihren eigenen Bedarf. Das Zentrum des Hopfenanbaues innerhalb der klösterlichen Grundherrschaft lag in Bamberg - Gaustadt. 1742 wurde an der Stelle der alten baufällig gewordenen Gebäude mit der Errichtung des "Prälatenhauses" begonnen. 1746 entstand nach den Plänen von Balthasar Neumann der Flügelbau mit dem heutigen Brauereimuseumstrakt. 1804 wurde im Zuge der Säkularisation das Benediktinerkloster aufgelöst. Die Pfründner der vereinigten Bürgerspitäler von St. Katharina am Maxplatz bezogen den gewaltigen Klosterkomplex. Das ehemalige Brauhaus wurde ab diesem Zeitpunkt städtischer Besitz und nunmehr verpachtet. 1899 übernahm Braumeister Georg Peßler als Pächter die Brauerei Michaelsberg. 1969 wurde der Braubetrieb auf dem Michaelsberg eingestellt. 1979 am 01. Juni fand die Gründungsversammlung des "Fränkischen Brauereimuseums in der Bierstadt Bamberg e. V. " in der Brauerei Fäßla statt. 32 Gründungsmitglieder beschlossen, das Brauchtum der Brauer, Mälzer und Büttner zu pflegen. Das Museum soll die Tradition dieser Berufszweige im fränkischen Raum darstellen. Der Trägerverein sammelt historische Urkunden und Gerätschaften, archiviert selbige und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Darüber hinaus ist ein Informationszentrum "rund ums Bier" geschaffen worden. Der Verein fördert die Denkmals- und Heimatpflege und ist deshalb als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich abzugsfähig. 1981 am 01. Mai konnte der Verein die ehemaligen Brauereiräume auf dem Michaelsberg anmieten. 1984 begann im Juli der Umbau für das Museum. Zuvor waren ca. 2000 freiwillige Arbeitsstunden von den Mitgliedern für die Realisierung ihres Brauereimuseums aufgewendet worden. 1985 wurde am 03. August das Richtfest gefeiert. 1986 konnte am 03. Mai die Teileröffnung des Brauereimuseums mit einer Sonderausstellung "Bier und Philatelie" und der Ausgabe eines Sonderbriefes gefeiert werden. Das Fränkische Brauereimuseum e. V. zeigt auf einer Ausstellungsfläche von 900 qm die Abteilungen: Sudhaus, Kühlhaus, Gärkeller, Lagerkeller, Filterkeller, Flaschen- und Faßabfüllung, Eiskeller, Mälzerei- und Büttnereiabteilung, Hopfenkeller, Brauerei- und Mälzerei- Laborgerätschaften, kulturhistorische Exponate und Schriftstücke. Gezeigt werden über 1300 Exponate aus dem gesamten Bereich der Brauerei, Mälzerei und Büttnerei. 2004 feierte das FBM vom 10. bis 12. September auf dem Michaelsberg sein 25-jähriges Bestehen.
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